Mit diesen Worten begrüßte der Lehrer für Biologie und Geografie am JKG, Thomas Scheible, zahlreiche Zuhörer zu seinem Vortrag beim Freundeskreisüber "das längste Land der Welt" und auch der Vorsitzende Harald Eßwein freute sich, dass der erste Programmpunkt im neuen Jahr sich gleich als große Attraktion erwies.

Die Zuhörer wurden nicht enttäuscht, denn Thomas Scheible berichtete sehr anschaulich und mit vielen Fotos von seinem sechsjährigen Auslandsschuldienst von 2009 bis 2015 an der Thomas-Morus-Schule in Santiago de Chile, den er mit seiner Familie auch dazu nutzte, dieses facettenreiche Land in zahlreichen Reisen zu erkunden.

Zunächst wurden der Kleine und der Große Norden des Landes vorgestellt, wo die landschaftlichen Kontraste von der berühmten Atacama-Wüste über Oasen und Vulkane bis hin zu den über 4000 Meter hohen Bergen der Kordilleren reichte. Die Fotos zeigten daher eine blühende Wüste nach seltenem Regen, aber ebenso öde Mondlandschaften im Valle de la Luna. Im Kleinen Süden gibt es dagegen zunächst die Seenregion mit lieblicher Gegend, während es im Großen Süden nach Patagonien ging mit Gletschern und Inlandseis bis nach Punta Arenas, der südlichsten Stadt, und zur Magellanstraße.Die Fjordlandschaft befuhr Familie Scheible mit dem Schiff und auch die Osterinsel wurden in einem Abstecher besucht.

 

           

Viele persönliche Eindrücke bereicherten den Vortrag und die Begeisterung des Referenten war nachzuvollziehen, der die Herzlichkeit der Menschen und die freundliche Aufnahme an seiner Gastschule lobte. Das wissbegierige Publikum bekam auf Nachfrage Informationen zum Schulsystem, zur sozialen Schieflage mit wenigen Reichen und vielen sozial eher schlecht gestellten Menschen, zum Kupferabbau als wichtigem Industriezweig, war beeindruckt von den riesigen Entfernungen und erfreute sich an Bildern zur Fauna mit Lamas und Pinguinen. Harald Eßwein dankte Thomas Scheible herzlich für die lehrreiche und interessante Präsentation (Cornelia Blümle, Fotos: Thomas Scheible)

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