„Das Tablet soll dem Unterricht dienen…“

Bundestagswahl. Börsenkurse. Naturkatastrophen. Die Fächer Gemeinschaftskunde, Wirtschaft und Geographie sind dem Aktualitätsprinzip verpflichtet. Doch kann man aktuellen Unterricht mit Büchern machen, die bereits mehrere Jahre alt sind? Nein! Und deshalb hat sich eine Riege junger Kolleginnen und Kollegen unter Federführung von Bettina Bastian, Mathias Fuchs und Dominik Petko Gedanken gemacht, wie der Unterricht moderner und aktueller werden kann.

Während andere Fächer wie selbstverständlich z. B. Versuchsräume, Computerräume oder Kunsträume besitzen, fehlen den gesellschaftlichen Fächern solche Möglichkeiten. Die Idee Tablets einzuführen, um sowohl mobilen, flexiblen, akutellen als auch schülerorientieren Unterricht zu ermöglichen, bot die Lösung. Das wichtigeste Credo der Arbeitsgruppe war dabei: „Das Tablet soll dem Unterricht dienen und nicht der Unterricht dem Tablet!“

Beim Freundeskreis des Justus-Knecht-Gymnasium und dem Vorsitzenden Harald Eßwein stieß man mit der Idee auf offene Ohren. Nach einer ersten Darstellung der Möglichkeiten, die die Tablets im täglichen Unterricht als Mehrwert bieten, war man sich einig, dass der Freundeskreis just zum 125-jährigen Schuljubiläum in die Zukunft der Schule und der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer investieren möchte.

Bei der Mitgliederversammlung des JKG-Freundeskreises konnten die 15 Tablets feierlich an die Initiatoren überreicht werden, die sich herzlich für die sinnvolle und großzügige Unterstützung durch den Freundeskreis bedankten. Zukünftig sollen die Tablets den Unterricht an vielen Stellen verbessern. So sind digitale Schulbücher genauso denkbar, wie digitale Arbeitsblätter. Auch die klassische Internetrecherche zu aktuellen Statistiken, Grafiken oder Karikaturen sowie der Einsatz als Präsentationsmedien sind geplant.

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