Der Freundeskreis des JKGs in Bruchsal konnte sein 50 jähriges Bestehen feiern und viele ehemalige Schüler und Mitglieder waren der Einladung zu der Festveranstaltung gefolgt. Ältester anwesender Ehemaliger war Ferdinand Ehlig mit 92 Jahren. Sie alle konnten sich zunächst bei einem Tag der offenen Türen von der Lebendigkeit und Leistungsfähigkeit ihrer "alten" Schule überzeugen.

Lehrmittel

Die Fachschaften präsentierten sich mit naturwissenschaftlichen Experimenten (besonders beeindruckend war hier die Seifenblasenorgel der Physiker), Ausstellungen zum Frankreich- und Israelaustausch sowie gemalten und fotografierten Porträts in den Kunsträumen.

 

 

 

Wiedersehen

Bereits am Eingang der Aula empfing die Gäste eine liebevoll gestaltete und sorgsam beschriftete Bilderwand mit zahlreichen Fotos ehemaliger Abiturklassen, was Anlaß war zu Erinnerungen, Aha-Erlebnissen und "Kennst du noch...?" bzw. "Weißt du noch..?" Ausrufen.

Nach einer schwungvollen musikalischen Eröffnung mit dem Klassenmusizieren der Klasse 7a von Joachim Merz mit Boomwhackers (Plastikröhren) begrüßte die Vorsitzende Angelika Thiele die Anwesenden und erinnerte daran, dass auf den Tag genau vor 50 Jahren die Gründungsversammlung des Jubelvereins stattgefunden hatte. Sie zeigte sich überzeugt, dass mit dem immer größer werdenden Kreis neue Prozesse an der Schule ins Rollen gebracht werden könnten und bezeichnete die Mitarbeit im Verein als Spaß und Bereicherung. Als Geschenk übergab sie der Schule eine bewegliche Verstärkeranlage zum Einsatz bei Musik-und Theateraufführungen.

Nach der Begrüßung des HaFreundeskreis-Gründerusherrn Oberstudiendirektor Dr. Holger Apfel folgte das Grußwort von Frau Stadträtin Helga Langrock in Vertretung des Oberbürgermeisters. Sie lobte die Arbeit des Freundeskreises, wies auf die nicht unbeträchtlichen Mittel im Haushalt für Renovierungsarbeiten am JKG hin und überbrachte ein Geldgeschenk aus dem persönlichen Fonds des Oberbürgermeisters zur Unterstützung des Vereins.

Sicher ein Höhepunkt des Abends war die Ernennung von acht anwesenden Gründungsmitgliedern zu Ehrenmitgliedern, nämlich Robert Megerle, Rosemarie Ihle, Peter Kaufmann, Klaus Leitz (langjähriger Kassier des Vereins), Volker Bürstner, Ilse Schneider, Gerhard Richter und Friedbert Gärtner.

Der ehemalige Schüler und jetzige Geschichtslehrer Florian Jung nahm die interessierten Zuhörer mit auf einen Streifzug durch die Geschichte der Schule und des Vereins, mit zahlreichen Bildern veranschaulicht. Er verglich die Schule mit einem Lebewesen, das auch eine Biografie hat. Man erfuhr, dass der "Vater" des JKG die Oberrealschule für Jungen unddie "Mutter"die Mozartschule für Mädchen war.

 

Musiker

Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch das Saxophon-Quartett der Schule (Monika Schuhmacher, Joachim Merz, Klaus Blum Alexander Fels), das mit feurigem Tango, fetzigem Dixie und feierlichen Barocktänzen das Publikum unterhielt.

 

 

 

Als krönenden Abschluß konnte der Moderator Hanspeter Gaal Professor Dr. Johann J. Beichel, den Leiter des Landeslehrerprüfungsamtes, ankündigen, der in seinem Festvortrag zum Thema "Schule und Gesellschaft" über Unterrichts-und Bildungsziele informierte und darüber reflektierte, was einen guten Lehrer eigentlich kennzeichnet. Ziel eines guten Unterrichts sei nicht nur dieVermittlung von Grundlagenwissen und Urteilskraft, sondern auch die Fähigkeit des Lehrers, seine Schüler zu begeistern.

Sicherlich begeisterungsfähig sind die Mitglieder der Theater-AG unter der Leitung von Michael Noll, die abschließend mit einer Körperstudie und stimmgewaltiger Gestik und Mimik den Bogen von der Vergangenheit zur Schulgegenwart schlugen.


Am Ende der Veranstaltung dankte Frau Thiele allen Mitwirkenden des Abends, vor allem ihren Mitstreitern Frau Eckart und Herrn Ehrhardt. Auch den Verfassern des Jahresberichts , Katharina Beckmann und Rainer Benz, galten ihre Dankesworte.(Cornelia Blümle)

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